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Museum Bärengasse Zürich

05.06.2008
Opera d’arte del futuro
Dal 25 giugno al 16 novembre 2008

Richard Wagner ha trascorso nove anni a Zurigo come rifugiato politico. È stato il periodo più produttivo della sua vita. Con la composizione di Tristano e Isotta ha dato inizio alla modernità musicale.
Manoscritti, ricordi e installazioni sonore, presentati raramente, documentano gli anni zurighesi decisivi per la carriera dell’artista stravagante.
La mostra è patrocinata dal dott. Peter Stüber, console onorario della Repubblica Federale di Germania a Zurigo.

Martedì: 14.00–20.00
Da mercoledì a domenica: 14.00–18.00
Entrata: CHF 8.– / rid. 6.–


(in tedesco)

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Richard Wagner (1813-1883). Lithographie. Leipzig 1853. Repräsentatives Porträt nach einem Aquarell von Clementine Stockar-Escher. © Schweizerische Landesmuseen
Richard Wagner (1813-1883). Lithographie.
Leipzig 1853.
Repräsentatives Porträt nach einem Aquarell von Clementine Stockar-Escher.
© Schweizerische Landesmuseen
Aktientheater Zürich. Koloriertes Aquatintablatt von Franz Hegi. Zürich 1839. © Schweizerische Landesmuseen
Aktientheater Zürich.
Koloriertes Aquatintablatt von Franz Hegi.
Zürich 1839.
© Schweizerische Landesmuseen

Im November 1834 eröffnete Zürichs erstes stehendes Theater. Der Bau gehörte einer Aktiengesellschaft, welche die ehemalige Barfüsserkirche an den Unteren Zäunen erworben und umgestaltet hatte, daher der Name „Aktientheater“. Sie verpachtete das Theater mit seinen 800 Plätzen jeweils an einen Direktor, der meist an fehlenden Subventionen scheiterte. Hier dirigierte 1852 der im Zürcher Exil lebende Richard Wagner die Oper „Der Fliegende Holländer“ persönlich. In der Neujahrsnacht 1890 brannte das Gebäude nieder, worauf der heute noch vorhandene Neubau am Seeufer errichtet wurde.
Schaffhauser Spielkarten mit Sujets aus Opern von Richard Wagner. Offsetdruck. Neuhausen am Rheinfall 1968. © Schweizerische Landesmuseen
Schaffhauser Spielkarten mit Sujets aus Opern von Richard Wagner.
Offsetdruck.
Neuhausen am Rheinfall 1968.
© Schweizerische Landesmuseen

Schaffhauser Spielkarten mit Sujets aus Wagner-Opern spiegeln das Nachleben des Komponisten. Sie wurden 1968 nach Entwürfen des Schwyzer Grafikers und Buchillustrators Melchior Annen (1868–1954) in einer limitierten Auflage von 500 nummerierten Doppelspielen gedruckt. Die Entwürfe sind bereits in den 1920er-Jahren im Auftrag des Spielkartenfabrikanten Heinrich J. Müller aus Neuhausen am Rheinfall entstanden. Die Oper „Der Fliegende Holländer“ (Bild) wurde von Richard Wagner 1852 im Zürcher Aktientheater persönlich dirigiert.
Fahne der Zürcher Sektion der Schweizerischen Musikgesellschaft. Seidenmoirée bemalt. 1823. Depot Allgemeine Musik-Gesellschaft Zürich.  Schweizerisches Landesmuseum. © Schweizerische Landesmuseen
Schaffhauser Spielkarten mit Sujets aus Opern von Richard Wagner.
Offsetdruck.
Neuhausen am Rheinfall 1968.
© Schweizerische Landesmuseen

Schaffhauser Spielkarten mit Sujets aus Wagner-Opern spiegeln das Nachleben des Komponisten. Sie wurden 1968 nach Entwürfen des Schwyzer Grafikers und Buchillustrators Melchior Annen (1868–1954) in einer limitierten Auflage von 500 nummerierten Doppelspielen gedruckt. Die Entwürfe sind bereits in den 1920er-Jahren im Auftrag des Spielkartenfabrikanten Heinrich J. Müller aus Neuhausen am Rheinfall entstanden. Die Rückseite der Karten ist mit dem Porträt des Komponisten versehen.
Casino Zürich. Koloriertes Aquatintablatt von Franz Schmid und Johannes Ruff. Zürich 1839. © Schweizerische Landesmuseen
Casino Zürich.
Koloriertes Aquatintablatt von Franz Schmid und Johannes Ruff.
Zürich 1839.
© Schweizerische Landesmuseen

Im Jahr 1806 wurde das von Hans Caspar Escher erbaute Casino am Hirschengraben eröffnet. Der Saal mit etwa 400 Plätzen wurde bis 1867 als städtischer Konzertraum genutzt, zudem befanden sich im Casino ein Ballsaal und zwei Salons. Im Casino fanden die Konzerte der Allgemeinen Musik-Gesellschaft Zürich statt. Das später aufgestockte Gebäude beherbergt heute das Zürcher Obergericht.
Fahne der Zürcher Sektion der Schweizerischen Musikgesellschaft. Seidenmoirée bemalt. 1823. Depot Allgemeine Musik-Gesellschaft Zürich.  Schweizerisches Landesmuseum. © Schweizerische Landesmuseen
Fahne der Zürcher Sektion der Schweizerischen Musikgesellschaft. Seidenmoirée bemalt. 1823. Depot Allgemeine Musik-Gesellschaft Zürich.  Schweizerisches Landesmuseum. © Schweizerische Landesmuseen

Die Fahne kam erstmals bei einer Gesellschaftsreise nach Lausanne 1823 zum Einsatz. Zwischen 1840 und 1843 wurde die Ansicht Zürichs dem sich rasch veränderten Stadtbild angepasst. Das Motiv des Arion auf dem Delfin vor dem Panorama Zürichs ist bereits in der Geschichte der Zürcher Musikkollegien, die sich 1812 zur Allgemeinen Musik-Gesellschaft (AMG) vereinigten, zu finden. Auf der anderen Fahnenseite befindet sich ein Wappen Zürichs. Bei der Allgemeinen Musik-Gesellschaft Zürich dirigierte Richard Wagner ab 1850 mehrere seiner Werke persönlich.



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